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Hermann
Hesse zu Gast in der Bücherstadt
Neue
Stadtführung durch Langenberg beschäftigt sich
mit dem Leben des Dichters
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„Der Tag war vergangen, wie eben die Tage so
vergehen, ich hatte ihn herumgebracht, hatte ihn sanft umgebracht,
mit meiner primitiven und
schüchternen Art von Lebenskunst…“
So beginnt „Der Steppenwolf“, das Buch, das den Schriftsteller
Hermann Hesse weit über die Grenzen von Deutschland hinweg bekannt
gemacht hat. Was aber die wenigsten wissen: In diesem Jahr jährt sich
sowohl der 120. Geburtstag als auch der 45. Todestag Hesses. Grund genug
für die Velbert Marketing Gesellschaft eine ganz besondere Stadtführung
durch Langenberg ins Leben zu rufen.
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Unter dem Motto „Szenische Lesungen – Hermann
Hesse zu Gast in der Bücherstadt“ sind vier Führungen
durch die Antiquariate geplant. Unter dem Motto „Szenische
Lesungen – Hermann Hesse zu Gast in der Bücherstadt“ sind
vier Führungen durch die Antiquariate geplant.
Das besondere daran: Neben Lesungenaus den Werken des
Dichters werden die Gäste auch mit kleinen Schauspieleinlagen
unterhalten.
„Wir wollten für das neue Jahr gerne eine Stadtführung mit literarischen
Aspekten mischen, um sie so noch interessanter für Besucher zu machen“,
berichtet Astrid Weber, Geschäftsführerin bei der VMG.
„Gemeinsam mit den diversen Antiquariaten in Langenberg ließ sich
diese Ideeschnell und erfolgreich in die Tat umsetzen.“ Mit von der Partie
ist auch die Theaterpädagogin Daniela Posada-Bangert, die schon erfolgreich an vielen
anderen
Theaterstücken mitgewirkt hat und das Konzept für Lesungen in
der Bücherstadt entwickelt hat. „ Jeder sollte mit dem Namen
Hermann Hesse etwas anfangen können, daher haben wir uns für
ihn entschieden“, erzählt die Langenbergerin. „Es gibt
so viele wundervolle Werke von ihm und wir sind gespannt, wie unser Projekt
bei den Leuten ankommen wird.“
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 Eine
Szene auf der Treppe
hinter der Alten Kirche.
Fotos: Bangert JadS |

Die
Schauspieler (von links): Christine Erlbruch in der Rolle von
Hesses dritter Ehefrau Ninon,
Günther Schwikovski als der tote Hesse, Erzähler Frank Heinig,
Seminarleiterin Angelika
Bart, der erwachsene Hesse, gespielt von Richard Metze, Leon Posada-Bangert, der
den jungen
Hesse darstellt und Dieter Linden in der Rolle von Romain Rolland. |
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Das Prinzip ist schnell erklärt: In den Antiquariaten
werden jeweils zehnminütige Texte des Literaten vorgetragen.
Mit dabei sind auch Schauspieler zwischen zehn und 77 Jahren, die insgesamt
vier Szenen aus verschiedenen Lebenszyklen des Künstlers von seiner
Jugend bis zum Tod spielen.
„
Die Spielorte sind in der ganzen Altstadt verteilt“, so Daniela
Posada-Bangert weiter. „Los geht es vor dem Bürgerhaus, danach hinter
die Alte Kirche, von da aus zur Wateler Mühle und schließlich
in ein Antiquariat.“
Dargestellt wird der Dichter in den unterschiedlichen Phasen seines Lebens
von Laiendarstellern, die von der Pädagogin selbst ausgebildet wurden.
Gespannt auf die Resonanz des Publikums sind alle.
„Wir sind richtig aufgeregt, wie eine so ausgefallene Vorstellung wohl
von den Leuten angenommen wird“, so Katja Heuer, Mitarbeiterin der VMG. „Sollte
es wirklich, wie wir natürlich alle hoffen, ein großer Erfolg werden,
haben wir schon neue Ideen für andere Führungen in der Hinterhand.“ Was
das genau sein wird, wird allerdings noch nicht verraten.
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| Wer jetzt auf den Geschmack gekommen sein sollte, der hat
am Samstag, 9. Juni ab 17 Uhr und Sonntag, 10. Juni ab 14 Uhr
zum ersten Mal Gelegenheit an der Führung teilzunehmen.
Treffpunkt ist das Antiquariat „unter der muren“,
Hauptstraße 36 in Langenberg. Anmeldungen sind möglich
bei der VMG unter der Rufnummer 02051/605513 oder bei den teilnehmenden
Antiquaren in Langenberg. |

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